I WAS IN THE MOOD OF WRITING TO YOU // 2014, APRIL 02

Ich bin gerade in die Küche gegangen, ich war unruhig. Keiner war dort, das Fenster war groß auf und die Sonne schien rein, ein bisschen diesig orange durch irgendein Wolkengebilde. Irgendwie hat es mich gefesselt, ich bin dann ans Fenster gegangen und wurde auf einmal ganz ruhig, ganz ruhig. Es war warm in der Küche und die Luft machte den Eindruck eines schönen Sommerabends, Blumenduft. Diese Luft, die macht mich manchmal. Sie ist so schön. Warm und frisch, umarmend, dennoch frei. Ich nahm vier Haselnüsse in die Hand und ließ sie unter meinen Fingern tanzen. Überall waren Vögel, überall, wo ich hinsah. Einmal sah es aus, als würden sie Blüten essen. Die Sonne blendete mich ein bisschen. Ich war verträumt, das war sehr friedvoll. Ich dachte mir: Sei einfach du selbst. (Fünf kleine Worte für eine große Erkenntnis.) Es war ein sehr vollkommener Moment. Ich habe die Struktur der Haselnüsse betrachtet. Sorglos, kindlich, frei. Wie früher, alles.

"Ich fühle mich in deine Subjektivität hinein."

Alles, was ich möchte, ist doch bloß, gesehen zu werden.Unbenannt
Viele kennen nur meine äußerliche Gestalt, aber auch bei denen, die ein paar Seiten gelesen haben, schwarze wie braune wie bunte und vielleicht mehr, bei denen habe ich nicht das Gefühl, dass sie mich so aufgenommen haben, wie ich mich sehe. Sie lesen mich subjektiv. Sie sehen mich aus ihrem Standpunkt heraus, durch ihr aus Entwicklung und Hintergründen entstandenes Weltbild, das vielleicht ein ganz anderes ist, als meines. Es wird immer so sein und ist unabänderlich, dass ich nicht fühlen kann, was jene fühlen, die mich sehen, mich lesen lernen.

Ich wünsche mir aufgeschrieben zu werden, in jedes Detail zerkleinert, zerschnitten, zerrissen und zerlegt zu werden, um dann strukturiert auf Papier gebracht werden zu können. Stellt euch das mal vor, eine ganze Persönlichkeit in Vollkommenheit in visueller Form niedergelegt. Was wären das für Kunstwerke! Jeder könnte sie betrachten und niemals wieder würde jemand urteilen, bevor er nicht jedes Detail kennt, denn es wäre ja alles auf einen Blick da. Dann wäre jede Bewertung eine zwar subjektive, aber auf Richtigkeit beruhende Tatsache. Gerade, weil wir so komplex gestrickt sind, wäre das eine unglaubliche Sache, aber wir sind nicht komplex genug, um so vieles auf einmal aufzunehmen geschweige denn es darzustellen. Außerdem sind Menschen nie vollendet, das Werk müsste sich ständig automatisch erneuern. Stellt euch vor, das wäre möglich und wir wären fähig, diese unendliche Information über eine einzelne Person mit einem Blick aufzunehmen. Dann könnte man so gesehen für diesen Moment durch die Augen des Menschen sehen, den wir gerade betrachten. Wir würden sein Weltbild aufgrund seiner Entwicklung und seiner Hintergründe verstehen, wir würden ein ganz anderes Leben spüren und kennen lernen. Wenn das bei jeder Bekanntschaft so wäre, wenn unser Organismus das nicht als überfordernd ansehen, sondern wirklich verkraften würde, dann könnten wir untereinander viel mehr aufeinander eingehen, wir würden unseren Gegenüber SEHEN (das heißt fühlen und verstehen) und das würde sich von unserer subjektiven Ansicht über eine Person entfernen, nicht gänzlich natürlich, aber weitgehend. Es wäre ein "ich steige mal kurz in dein Leben". Und dann wäre alles da. Ich wüsste, wie es ist, du zu sein und du wüsstest, wie es ist, ich zu sein. Und dann wüsste ich, wie du mich siehst und du wüsstest, wie ich dich sehe, ganz subjektiv. Es wäre noch mehr ein "ich fühle mich in deine Subjektivität hinein".

"In the silence of your bones and eyes forgotten magic sits and waits for fire."

Unbenannt Unbenannt Unbenannt Unbenannt Unbenannt Unbenannt Unbenannt Unbenannt Unbenannt Unbenannt Ich habe mich letzten einmal wieder dem Betrachten alter Fotografien hingegeben und habe dabei noch einiges entdeckt, das, ohne Eigenlob, nicht unentdeckt bleiben sollte. Die Bilder zeigen so schön, wie es früher meine Art zu fotografieren war, es gab immer sehr viel Natur und Lichtmomente.

MEINE GEFÜHLSKALIBRIERUNG // WORTANSAMMLUNG

Unbenannt
Ihr Lieben. Es gibt eine Menge Worte, durch welche die Sonne in meinem Herzen aufgeht, und wenn nicht das, dann geben sie mir auf jeden Fall das Gefühl, verstanden zu werden. Darum habe ich angefangen sie zu sammeln. Und abgespeichert sind sie all an einem Ort wieder zu finden, und zwar auf meinem Tumblr namens Gefühlskalibrierung. Ich kann euch nur wärmstens empfehlen, mir dort zu folgen. Zwar lasse ich euch hier auch ab und an ein paar passende Worte zum lesen da, aber es sind eben nur die zu den Fotos passenden und auf dem Tumblr sind noch sehr viel mehr.

Früher habe ich viele Sprüche als sehr banal angesehen, wisst ihr, was ich meine? Da habe ich immer gedacht: "Ja gut, weise Worte, denen man sowieso nie schaffen wird zu folgen." Und ich hatte auch immer das Gefühl, dass man dadurch nur vorgelegt bekommt, wie man es besser machen sollte, sprich, dass sie einem eigentlich nur sagen, dass man nicht gut genug ist.

Jetzt bin ich aber an einem Punkt, an dem ich ich tatsächlich nachvollziehen kann, was gewisse Zitate uns geben wollen und warum. Aber das beziehe ich jetzt nur auf all die Weisheiten. Zudem habe ich natürlich noch ganz andere schöne Worte auf dem Tumblr, Worte, die so schön sind, die von solch einer poetischen Liebe zum Leben sprechen, dass ich mir manchmal wünsche, dass es jemanden gäbe, der eben solche Worte an mich richtet. Ach, ich weiß nicht. Für mich zumindest steckt so gesehen das ganze Leben hinter all den Worten und ich werde immer furchtbar sehnsüchtig wenn ich sie alle lese und lese und lese.

Darum lade ich euch herzlich ein, daran Teil zu haben. Besucht Gefühlskalibrierung.

Unbenannt

12. March 2014

Ich habe vor kurzem angefangen "Vorläufige Chronik des Himmels über Pildau" von Max Scharnigg zu lesen. Gestern Abend war ich dabei ziemlich inspiriert von diesen zwei Textpassagen, die noch ziemlich weit am Anfang der Geschichte auftauchen. Die Geschichte zeigt so wunderbar die kindliche Seele des Menschen auf.

"Das Vereinzeln [der Sprösslinge] war eine schöne, etwas traurige Aufgabe, denn man riss ineinander verschlungene Pflänzchen auseinander, die sich gegen den Wind umarmt hatten. »Opa, bin ich vielleicht etwas zu oft vereinzelt worden?« »Jasper, du bist kein Mangold. Du bist auch noch kein Mann, du bist nur ein bisschen Gold.«, das sagte er." S.37

"So strich ich vorzüglich langsam durch die Räume und über den Hof, ohne irgendeine Richtung, wie von einem eigenen Wind geweht. Ich ließ an den Pfeilers des Podestes Äste rattern, […] drehte mich mit dem Kopf im Nacken um unsere Hofstange oder zog die Sonnenstrahlen auf dem Holz unseres Küchetischs mit dem Fingernagel nach, diese und vielen anderen endlosen Wiederholungen kann ich bis heute sofort mit allen Sinnen nachspüren, ohne dass eine davon etwas Bestimmtes bedeutet hätte, ohne dass ich gemerkt hätte, wie die Zeit dabei verging." S. 31 Unbenannt
I MADE A NEW    SITE ABOVE CALLED MUSIC! I AM SO GLAD TO SHARE, TAKE LOOK!!!
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Preview:


L A S T . F M 

http://www.lastfm.de/user/seraphinak






S P O T I F Y
Okay those all are Playlist I created at Spotify. My taste in music is very complex, because of this I made one for every mood. You will find a little description above.
I will update them constantly.


EVERY-TIME-FAVORITES                                                       GOOD(MOOD)MUSIC - LOUDER                                        GOOD(MOOD)MUSIC - MORE RELAXED

MIND-EXPENDING                                                                 CALM SOUL FOOD                                                                INSTRUMENTAL                                     

ORIENTAL / HINDI                                                                 TRIP (DUBST., ELECTRO…)                                                   EASY TAKING (RAP ETC.)                  

Qualität statt Quantität - der Schulspruch schlechthin, dennoch muss ich sagen...

Was ich dann schade finde ist, wenn es von einer Situation fünfzigtausend Bilder gibt und mindestens die Hälfte davon auch veröffentlicht wird - auf jedem Bild dann minimale Veränderungen. Da kann das Motiv so schön sein, wie es will, aber diese Quantität nimmt dem Ganzen einfach die (Ausdrucks-)Stärke.

Ich kenne das; man kann sich am Ende des Tages nicht entscheiden und hat so seine mindestens fünf Favoriten. Da lade ich auch mindestens zwei/drei hoch, klar. Aber…ihr Lieben, mehr als das ist einfach nicht gut. Der ganze Reiz geht so verloren. Nehmt euch Zeit, lasst die Euphorie über die Bildstrecke verfliegen, seht genau hin und am Ende werdet ihr feststellen, dass es tatsächlich das eine Bild gibt, das eine, das euch am besten gefällt.

Und wenn ihr dieses dann separat präsentiert, wenn ich als Betrachter also auch einfach keine Auswahl habe, sondern vor ein vollendetes Werk trete, vor das Ergebnis eines wundervollen Momentes, ein einziges Ergebnis, dann nehme ich mir auch Zeit dieses zu betrachten, dann fällt nämlich meine Aufmerksamkeit nur auf das Bild allein.
Und dann beginnt das, was eine Fotografie noch besonderer macht. Es beginnt innerhalb kürzester Sekunden der Prozess, in welchem ich mir eine Geschichte zu dem Bild ausmale, in welchem ich mich von dem Bild berühren lasse. Erst dann wird meine Fantasie geweckt, erst dann wird das Bild für den Betrachter persönlich.

Versteht ihr, wenn ich sehe, dass ihr fünfzig Fotos hintereinander gemacht habt (was ja nicht verkehrt und eine ganz normale Herangehensweise ist), aber wenn ich als Betrachter das sehe, dann verhindert das, dass meine Fantasie angeregt wird und damit auch die Möglichkeit, dass ich mich mit einem Bild verbunden fühle.
Ich weiß dann ganz schlicht und einfach: "Die Mädchen waren im Wald und haben Bilder von sich gemacht." Das ist dann nämlich das einzige Statement, das übrig bleibt, bzw. das einzige, das überhaupt erst entsteht. Dann findet man es hübsch oder nicht, aber mehr passiert dann nicht - und weggeklickt ist das Bild. (Und die anderen fünfzig).
Unbenannt Unbenannt

Go up not down. Get strong, not skinny.

“But, even if you’re not fat, if you’re a woman, you’re probably still so caught up with your toxic weight shit that you can’t even see straight. During my working life I can’t tell you how many times I’ve been part of these ridiculous workplace group diets. Almost all of the participants have been women. Sometimes they even try to bribe one another with money. They all put in ten dollars on the first week and whoever loses the most wins the pool at the end of 4 months, or whatever it is. Look, I’m like you. I’ve done it too. And at a perfectly normal, healthy weight I’ve done it. All because of a sick, shitful, ugly little voice in the back of my head that tells me I ought to be smaller.

And that’s the rub, right there. Exactly why do we want to be smaller? What exactly is the appeal of being smaller? How does it benefit us? Does it make us better mothers? Better students? Better lovers? Better artists? Scientists? Friends? Does it make us more badass badasses? No, no, no, no, no. You must see that it doesn’t. It doesn’t do anything but make us smaller. Babies and puppies are small. So are dimes and Skittles. You’re a fucking woman. A woman! You are entitled to occupy as much fucking space as you like with your awesomeness, and you better be suspicious as fuck of anybody who tells you differently.

Why, ladies? Why must we continue to whittle ourselves down? Who is it for? What is it for? You can walk through a certain aisle at the pharmacy or at the grocery store and see the language of diminishment all over the packaging for weight loss aids of all kinds. “Shrink your waist.” “Lose inches off your thighs.” “Slim down.” “Get skinny.”

How about “Grow your mind.” “Increase your confidence and productivity.” “Beef up your knowledge.” “Enlarge your scope of asskicking.”

That’s a valid message for women and girls: grow, expand, branch out, open up, get bigger, wider, faster, stronger, better, smarter. Go up not down. Get strong, not skinny.
You are not here to get smaller. You are not here to have a thin waist and thighs. You are not here to disappear. You’re here to change the world! Change the fucking world, then! Forget about “losing a few pounds.” Think about what you could be gaining instead.”
http://www.ladybud.com
Go up not down. Get strong, not skinny.

Elbstrand, Hamburg, Januar 2014

Whenever I meet those guys I go to places I otherwise would not run.
They always feel moved to where are no paths, no paved roads of people, always over the wall towards the open field.
I like that and I let them carry me away.
A smooth sea never made a skilled sailor. Unbenannt

06. March 2014

Today I just show you some photos of me enjoying the evening sun in my room.
I have a calendar a friend made for me (and all his friends). He is religious and wrote a quote of the bible under every self-made photo. So one photo and one quote a month. March just began and now there is a quote that fits perfectly with the photos of today:
Ye are not in darkness, but the children of light.
   

Elbstrand, Hamburg, Januar 2014

Aaron photographed Tobi and me.  He looks like a typical hamburger boy (even though I'm the one who lives here)! (: Unbenannt Unbenannt
 There are years that ask questions 
 and years that answer.”


— Zora Neale Hurston

2014, MARCH 02.

I had the idea of posting a quote with every post I make. I find so many great words and I want to share them. Let's get started with the first one today, because every day can be a new beginning of something. Also I will make the rarely try to be a part of a blog presentation at Marina, take a look!
Unbenannt
I want
(badly)
to be alone,
and I want
(badly)
for someone
to not let me be 
alone.
— anne, I’m drowning 

JANUAR 2014

My first try for my friends group called analogue legs.
Unbenannt
When she undresses
in front of you, assure her 
that you love every piece
of her more every day;
remind her that ‘every
piece’ includes even the
parts of her that she cannot
seem to swallow.
— stolenwine

ELBSTRAND, HAMBURG, JANUAR 2014

I met Tobi and Aaron in my hometown.Unbenannt

I WAS IN THE MOOD OF WRITING TO YOU // 2014, FEBRUARY 15.

In fact we can't share ourself. Not even with the ones we love, not even with the ones that are obsessed with us. PEOPLE ARE SO DIFFERENT. Imagine two people you could not distinguish because they like, love and live exactly the same things. But because of their really individual point of view they would still be different. Choose one song, one only. Listen to it when you are angry, listen to it when you are sad, when you are euphoric, when you are in love or when your dog died. This one song would sound different every time. And this is a thing compared to nothing but yourself and your emotions. This everything is so complex, people will never understand what is going on within you; they say they do, because they try to imagine and compare it with their selves and how they would feel, and maybe it feels like you and the other would share one and the same souls, but in truth everything is imagination. There is just you. You and your story, you and your DNA, you and your character. But ignoring this I really wish for someone who makes me believe that he understands me, so I can share myself.

NEUGRABEN, HAMBURG, JANUAR 2014

A renewed italian Ice Café in the old SEZ Centrum. Unbenannt

BAMBERG, BAVARIA, NOVEMBER 2013

Five days in the south of Germany, visiting an artist and his family. Unbenannt Unbenannt Unbenannt Unbenannt Unbenannt Unbenannt Unbenannt Unbenannt Unbenannt Unbenannt

BAMBERG, BAVARIA, NOVEMBER 2013


So this photo was made by a friend of me when we were at Schloss Seehof in Bamberg, Bavaria. He didn't really published it and I just have to show it to you, because in my eyes it is really really good. Just look at those crazy details like the skew geometry of the closed and opened windows with the door. And then the second level through the window-mirroring, it looks like there would be mountains and a really furious sky. It is like a crazy mosaic picture on the windows itself. When you look closer there are raindrops too. I love it, praise to Matthias!

Unbenannt